Dänemarks Geschichte: Reformation und Absolutismus
Christian III. (1534-1559) setzt 1536 die Reformation in Dänemark durch. Die katholische Kirche wird enteignet, er gründet stattdessen die lutherische Staatskirche, die die dänische Sprache fördern soll: Das Lateinische verschwindet aus den Kirchen und so wird das neue dänische Nationalgefühl gestärkt.
Christian IV. (1588-1648) übernimmt die Regentschaft über ein wirtschaftlich erfolgreiches Dänemark. Er ist einer der beliebtesten Monarchen des Landes, auch wenn er im 30-jährigen Krieg (1618-1648) das Land herunterwirtschaftet und bei seinem Tod einen Scherbenhaufen hinterlässt. Sein Nachfolger Frederik III. (1648-1670) nutzt die Gunst der Stunde und begründet eine Erbmonarchie in Dänemark. Das Land entwickelt sich von einer mittelalterlichen Ständegesellschaft hin zu einem frühmodernen Verwaltungsstaat.
Während des 18. Jahrhunderts versuchen die nachfolgenden Monarchen vergeblich die verlorenen schwedischen Gebiete zurückzuerobern. Nach dem Großen Nordischen Krieg (1708-1720) kommt eine lange friedliche Periode, in der das Land wirtschaftlich aufblüht: Der Außenhandel floriert und auch die Schifffahrt hat Hochkonjunktur.
(Bildquelle: wikimedia)
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Tags: Geschichte, Wirtschaft
