Geographie von Dänemark
Die Geographie Dänemarks ist geprägt durch die Lage zwischen Mitteleuropa und Skandinavien. Über Jahrtausende konnten Menschen, Tiere und Pflanzen hin und her wandern.
Dänemark ist ein Tiefland. Der höchste Punkt des Landes, der Yding Skovbjerg in Ostjütland, liegt gerade einmal 173 m über dem Meeresspiegel (der Mount Everest 8.848 m). Der niedrigste Punkt Dänemarks in einem Fördengebiet liegt 7 m unter dem Meeresspiegel.
Moränenlandschaften
Die Oberfläche ist durch Moränenablagerungen der Eisgletscher geprägt. Auf diese Weise ist die sanfte Hügellandschaft mit vielen Seen entstanden.
Neben den eiszeitlichen Ablagerungen aus dem Norden Skandinaviens, einem Gemisch aus Geröll, Lehm und Sand, finden sich kalkhaltige Sedimente vom Boden der Ostsee. Während der Eiszeit vor etwa 10 000 Jahren das Inlandeis nur die nördlichsten und östlichsten Gebiete des Landes. Der Eisrand verlief westlich vom Viborg bis nach Bovbjerg an der Westküste und südlich bis Tinglev. Das Moränengebiet, jeweils südlich und westlich dieser Linie, ist die älteste Landschaft Dänemarks.
Zwischen den Moränenhügeln liegen Täler, die von Schmelzwasserströmen geschaffen wurden. Hier breitet sich das Heidland aus. Die Region ist geprägt durch viele Felder und Windschutzpflanzungen und angepflanzte Nadelwälder.
Fjorde
Die Fjorde in Ostjütland, die durch abfließendes Schmelzwasser und später das Meer entstanden, stellen ideale Naturhäfen dar, an denen sich Städte bildeten. Auch Dänemarks längster Fluss, der Gudenå, mündet in einen der Fjorde.
Ein Zehntel der Landoberfläche Dänemarks ist durch Meeresablagerungen entstanden. Ausnahme in der Geographie Dänemarks ist hier Bornholm: Hier findet man Granitlandschaften, die durch Gletscherschliff der Eiszeit geformt wurden.
(Bildquelle: arturbocian)
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