Pflanzen in Dänemark

Auch die Pflanzen in Dänemark haben sich, ebenso wie die Tierwelt, durch die jahrtausendelange Bearbeitung des Bodens stark verändert. Ursprünglich bestand das Erdreich nur aus Geröll und Sand, der gegen Ende der Eiszeit aus Moränen ausgewaschen wurde. Mit der Zeit vermischte sich dieses Erdreich mit tiefer liegenden Kreideschichten. Dieser Boden wurde erst durch Tiefpflüge, Regelung des Grundwasserstandes und Kunstdünger zu dem heutigen fruchtbaren Ackerland.

Wälder

Wälder in DänemarkDrei Viertel der gesamten Fläche Dänemarks macht das Ackerland aus, das restliche Viertel ist teils besiedelt, teils von Laubwald bedeckt. Dabei machen Birken, Ahorn und Pappeln den größten Teil aus, weniger häufiger sieht man Eichen, Buchen, Linden oder Ulmen. Nadelwälder sind jedoch noch verbreiteter, da Dänemark an die so genannte Nadelwaldzone grenzt. Nördlich dieser Zone haben Laubbäume keine Chance auf Wachstum. Tannen, Kiefern und Fichten finden gute Bedingungen vor und sind daher häufig zu sehen.

Zehn Prozent des Landes sind heute bewaldet, wobei der geringste Bestand natürlich ist, sondern vielmehr aufgeforstet wurde.

So ist es mit der gesamten heutigen Vegetation: Alle Pflanzen in Dänemark sind Kulturlandschaft. Sie wurden über Jahrtausende hinweg von unzähligen Generationen verändert und bearbeitet.

(Bildquelle: nielsbjerg)

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