Musik aus Dänemark
Musik spielt in Dänemark eine große Rolle, egal ob klassische Musik, Jazz, Rock oder Pop. Das machen etwa die über 150 Musikfestivals deutlich, die jedes Jahr in Dänemark stattfinden.
Musik hat eine lange Tradition in Dänemark: Noch etwa aus der Zeit zwischen 1100 und 500 v. Chr. sind Instrumente enthalten, die Luren aus Bronze. Benannt sind sie nach den Signalhörner der Wikinger und bekannt durch die Skulpturen der Lurenspieler neben dem Rathaus in Kopenhagen. Bedeutend für die dänische Kultur ist auch die Volksliedtradition seit dem späten Mittelalter. Seit 1591 werden die eigentlich mündlich überlieferten Lieder aufgezeichnet. „Danske viser“ ist etwa eines dieser Lieder, das auch heute noch jeder Däne kennt.
Klassische Musik
Der bedeutendste dänische Komponist ist Carl Nielsen (1865-1931). Er schrieb unter anderem die Oper „Saul und David“, aber auch Streichquartette, Klavierstücke und Violinkonzerte. Nielsen hat die dänische Musik des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt, so wie er hat seitdem niemand die klassische Musik in Dänemark beeinflusst.
Jazz
Die Metropole des Jazz ist eindeutig Kopenhagen. Viele Solisten und auch die Bigband von „Danmarks Radio“ genießen einen weltweiten Ruf. Außerdem zeugen viele Jazzlokale von Kopenhagens lebendiger Jazzszene, wovon in einigen jeden Abend Livemusik geboten wird.
Pop und Rock
Auch die nationale Rockmusik-Szene hat einiges zu bieten: Immer wieder tauchen neue Talente auf und so herrscht in Dänemark ein kreatives Nebeneinander von alt und neu. „The Savage Rose“, „Gnags“ und „Malurt“ sind dabei Vertreter der älteren Generation und sind zum Teil bereits seit 20 Jahren erfolgreich. Neuere Vertreter sind etwa die Rockbands „Kashmir“, „The Raveonettes“ und „The Fashion“. International erfolgreiche Musik aus Dänemark kam bisher jedoch erst von einer Popgruppe: Aqua, die mit ihrem Hit „Barbie Girl“ 1997/98 wochenlang weltweit die Charts anführten.
(Bildquelle: felipetrucco, wikimedia)
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Tags: Musik
