Fünen

Fünen (Fyn) hat den Ruf einer Märcheninsel: Sanfte Hügel, eine buchtenreiche Küste, Kornfelder, dazwischen idyllische Dörfer und kleine Städte – das alles bietet die Insel. Landwirtschaft und Tourismus leisten den größten Beitrag zur Wirtschaft der knapp 3000 km² großen Insel. Aber auch die Seefahrt und die Fischerei tragen einen wichtigen Teil zum Handel bei.

Fünen OdenseZum Verwaltungsbezirk von Fünen gehören außerdem noch die kleineren Inseln Tåsinge, Lange und Ærø. Mehr als ein Drittel der Fynbo, wie sich die 450 000 Einwohner selbst nennen, lebt in Odense. Die Regionalhauptstadt im nördlichen Teil Fünens ist vor allem als Geburtsstadt von Hans Christan Andersen bekannt.

In ganz Fünen trifft man immer wieder auf Zeugen der Vergangenheit: steinzeitliche Ganggräber auf Langeland, ein Schiffsgrab der Wikinger in Ladby und die mehr als 150 Kirchen. Hinzu kommen über 100 Schlösser und Burgen.

Anreise nach Fünen

Die Insel erreicht man am besten von Jütland aus über den Kleinen Belt auf einer der beiden großen Brücken bei Middelfahrt. Seit 1998 können Autofahrer auch den Großen Belt ohne Fähre in nur einer Viertelstunde überqueren. Von Knudshoved fahren Autos und auch Züge über die Westbrücke zur Saninsel Sprogø. Von dort aus fahren Züge durch einen Eisenbahntunnel nach Haskov, Autos fahren über die Ostbrücke direkt weiter. Außerdem fahren zahlreiche Fähren zwischen Fünen und anderen dänischen Inseln.

(Bildquelle: BK59)

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