Aalborg
Aalborg ist besonders als Heimatstadt des Aalborger Aquavit bekannt. Die Universitätsstadt bietet vor allem im Jomfru Ane Gade, dem Ausgehviertel, reichlich Schnaps und Bier. Auch Einkaufsmöglichkeiten und Cafés gibt es in der drittgrößten Stadt Dänemarks ausreichend. Zudem ist Aalborg ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Stadt mit Seehandel und Heringsfang reich, heute ist Århus für den Handel im Norden Jütlands jedoch wichtiger.
Sehenswürdigkeiten
Lohnenswert ist ein Aufstieg auf den 105 Meter hohen Aalborgtårnet, ein Aussichtsturm im Südwesten des Ortes. Auch das direkt daneben liegende Nordjylannd Kunstmuseet ist einen Besuch wert: Die Sammlung umfasst hauptsächlich moderne und abstrakte Kunst, etwa Werke von Asger Jorn und Arthur Köpke, zwei Vertreter der dänisch-niederländisch-belgischen Künstlergruppe CoBrA.
Die dreischiffige Budolphi Domkirke in der mittelalterlichen Altstadt ist ein Wahrzeichen der Stadt. Besonders die Fresken im Kirchfoyer sind sehenswert, die unter anderem groteske Zentaurenfiguren zeigen.
Besonders sehenswert ist außerdem das Jens Bang’s Stenhus, das architektonische Highlight der Altstadt. Der wohlhabende Kaufmann Jens Bang hatte sich 1623 das viergeschossige Wohnhaus im Stil der holländischen Renaissance bauen lassen - es zählt zu den schönsten Renaissancebauten Dänemarks. Im Keller befindet sich eine der gemütlichsten Kneipen der Stadt.
Das Gräberfeld von Lindholm Høje liegt 4 Kilometer nördlich von Aalborg. Rund 700 Begräbnisstätten aus der Wikingerzeit kann der Besucher hier bestaunen.
(Bildquelle: seier)
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