Esbjerg

Esbjerg im Südwestjütland ist Dänemarks jüngste Großstadt: Erst vor 100 Jahren wurden ihr die Stadtrechte verliehen. Heute ist hier der größte Fischereihafen Dänmarks.

Das Stadtbild zeichnet sich durch einen gelungen Mix von historischen Gebäuden und moderner dänischer Architektur aus. Ein Beispiel ist etwa das Musikhaus von Jørn und Jan Utzon, in dem regelmäßig Veranstaltungen von klassischer Musik, über Jazz, bis zu Rock stattfinden. Nicht zuletzt deshalb ist die Stadt für gute Livemusik bekannt.

Sehenswürdigkeiten in Esbjerg

EsbjergDer Hafen prägt die Stadt und ist in jedem Fall einen Besuch wert. Hier stehen auch die gigantischen vier weißen Männer, die auf die Nordsee schauen. Weiteres Wahrzeichen von Esbjerg ist der Wasserturm, der 1897 im Stadtpark errichtet wurde. Nach dem Aufstieg hat man von hier eine herrliche Aussicht. Direkt daneben befindet sich das Kunstmuseum (Havnegade 10), in dem Skulpturen und Gemälde von dänischen Künstlern seit 1920 ausgestellt sind.

Jütlands jüngste Einkaufsmeile, die Kongensgade, bietet neben schönen Jugendstilhäusern einen großen Marktplatz, der als beliebter Treffpunkt dient.

Auch das Stadtmuseum lohnt sich. Es zeigt die Geschichte der Stadt von den Anfängen bis zur Gegenwart. Höhepunkt des Besuchs in Esbjerg ist aber das Bernsteinmuseum mit mehreren hundert Ausstellungsstücken, wovon das älteste 9000 Jahre alt ist.

(Bildquelle: stock.xchng)

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