Geschichte von Kopenhagen

Schloss RosenborgDie Geschichte von Kopenhagen geht zurück bis ins 12. Jahrhundert, in dem der Bischof Absalon, das kleine Dörfchen am Øresund zur Abwehr gegen wendische Piraten errichten ließ. Zu diesem Zwecke ließ er auf der späteren Insel Slotshomen die Burg Havn errichten. Um diese entstand bald eine Siedlung mit dem Namen Købmandenes Havn, Kaufmannshafen. Später in Købnhavn umbenannt wurde die gewachsene Stadt 1416 zur Hauptstadt des dänischen Königreichs und übernahm damit diese Funktion von Roskilde. Einen Großteil der prächtigen Gebäude, die noch heute das Gesicht der Stadt prägen, wurden von Christian IV. (1588-1648) errichtet. Dazu gehört etwa Runde Turm, die alte Börse oder das Schloss von Rosenborg.

Besetzung und Seuchen

In den folgenden Jahrhunderten musste die Stadt mehrere schwere Tiefschläge verkraften: Während des 17. Jahrhunderts wurde die dänische Hauptstadt mehrmals von schwedischen Truppen belagert, im 18. Jahrhundert suchten Seuchen die Stadt heim und sie wurde zwischen 1803 und 1814 zweimal von britischen Truppen angegriffen. Im Zweiten Weltkrieg war sie schließlich von der deutschen Wehrmacht besetzt.

Ende der Katastrophen

Danach wurden die alten Verteidigungsanlagen mehr und mehr in Erholungs- und Vergnügungsorten umgewandelt. Dazu gehören etwa Tivoli, der Botanische Garten oder Ørsteds Parken. Auch der Freistadt Christiania ist ein ehemaliges Militärgebiet. Somit ist die Geschichte von Kopenhagen in der ganzen Stadt präsent.

(Bildquelle: fasterbit)

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