Møn / Mön
Møn schmiegt sich eng an die Nachbarn Seeland und Falster, mit denen es jeweils durch eine Brücke verbunden ist. Die „Insel der weißen Riesen” ist besonders bekannt für ihre schneeweißen Kalksteinklippen, die im Osten der Insel 140 Meter in die Tiefe stürzen. Am Klippenrand führen Spazierwege entlang, immer wieder hat der Besucher einen freien Blick auf die hellen Klippen und die Ostsee. An Møns Klint kann man auch direkt am Wasser entlang spazieren.
Sehenswürdigkeiten auf Møn
Besonderer Anziehungspunkt sind nicht nur die weißen Felsen, auch die Kathedralen aus Kreide sind äußerst populär. In drei Kirchen finden sie die phantasievollen Kalkmalerein eines unbekannten Künstlers, denn man nach einer dieser Kirchen Elmelunde genannt hat. Neben der Elmelunde Kirke gibt es die Keldby Kirke und die Fanefjord Kirke - sie alle sind einen Besuch unbedingt wert. Die frühesten Bilder stammen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, die meistens aus dem folgenden Jahrhundert. Die Bilder zeigen etwa schaurige Bibelszenen und wurden noch auf dem feuchten Putz ausgeführt.
Im Nordwesten auf der Halbinsel „Wolffschwanz” findet sich der schönste Strand der Insel. Besonders Familien finden an dem breiten und flach ins Meer abfallenden die idealen Bedingungen. Auf der mit einer Brücke verbundenen Insel Nyord können Vogelliebhaber seltene Arten wie Rotschenkel oder Austernfischer beobachten.
Auch Segler kommen im Süden von Møn in der Hjelm Bucht voll auf ihre Kosten.
(Bildquelle: josefstuefer, halighalie)
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Tags: Inseln, Sehenswürdigkeiten, Sport
