Svendborg
Svendborg im Süden von Fünen kann als Seefahrerstadt auf eine lange jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Um 1850 wurde hier die Hälfte aller dänischen Holzschiffe gebaut und auch heute sind die schmucken Holzboote bei Kennern äußerst gefragt. Im Seglerhafen liegen neben alten Holzschiffen, mit denen Ausflüge unternommen werden können, edle Jachten und die Inselfähren, die von hier aus nach Ærø und in die dänische Südsee fahren.
Sehenswürdigkeiten in Svendborg
An den Markttagen Mittwoch und Samstag lohnt sich ein Besuch besonders, dann kann man gemütlich an den Ständen entlang schlendern, frisches Obst und Gemüse kaufen und die Atmosphäre genießen. Ein anschließender Bummel durch die verwinkelten Gassen, verträumte Innenhöfe und über den idyllischen Marktplatz gehört zu einem Besuch der Stadt unbedingt dazu. Dabei sollte man außerdem das älteste Haus der Stadt von 1560, das Anne Hvides Gård, einplanen. Hier ist Silber aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert ausgestellt.
Über die Geschichte der Stadt erfährt man etwas im Viebæltegård, dem Stadtmuseum im ehemaligen Armenhaus.
Umgebung von Svendborg
Etwas außerhalb, aber den Abstecher wert, ist das Schloss Hvidkilde aus dem Jahr 1550, das als schönstes deutsches Barockschloss Dänemarks gilt. Hier finden im Rittersaal festliche Bankette statt, veranstaltet vom Hotel Svendborg.
Auch ein Ausflug zur Insel Tåsinge, die über eine Brücke auch mit Langeland verbunden ist, lohnt sich. Hier steht am Svendborg Sund das Valedmars Slot, das Christian IV. 1644 für seinen Sohn Valdemar Christian erbauen ließ. Heute beherbergt die prachtvolle Barockanlage eine noble Inneneinrichtung und Kunstsammlungen mit Portraits, die die Geschichte des Schlosses schildern. Im Nordflügel findet der Besucher das Museum für Segelsport, auf dem Dachboden steht eine umfangreiche Sammlung von Jagdtrophäen.
(Bildquelle: bodeval)
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Tags: Fünen, Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Städte
